Rund um Windows passiert derzeit einiges gleichzeitig: Microsoft kämpft mit den Nebenwirkungen seiner eigenen August-Updates, Sicherheitsforscher stoßen auf eine ungewöhnlich raffinierte Backdoor, und die Plattform Windows on Arm bekommt endlich konkrete Zusagen für Multiplayer-Spiele. Dazu kommen ein Namenswechsel bei der Microsoft-365-Roadmap, ein frisches Parallels-Update für den Mac und gleich zwei Rückblicke auf die Zeit, als Windows noch als Kult galt.

Wir haben die wichtigsten Entwicklungen sortiert und ordnen ein, was davon für dich als Anwender tatsächlich zählt – vom akuten Update-Problem bis zur langfristigen Frage, wohin sich das Betriebssystem entwickelt.

August-Updates: Wenn das Drucken plötzlich streikt

Die .NET-Sicherheitsupdates aus dem August haben unerwünschte Folgen. Wie heise online berichtet, können Anwendungen nach der Installation beim Drucken oder beim Erzeugen von PDF- und XPS-Dateien mit Fehlern aussteigen. Betroffen sind Programme, die auf die Windows Presentation Foundation (WPF) setzen. Microsoft hat das Problem in der Update-Ankündigung für das .NET-Framework 3.5 und 4.8.1 unter Windows 11 25H2 sowie den Windows-Server-Builds 24H2 ergänzt. Auch Windows 10 ist betroffen.

Konkret werfen einige WPF-Anwendungen die Fehlermeldung System.IO.FileFormatException aus, sobald sie drucken oder ein PDF beziehungsweise XPS erzeugen sollen. Auslöser sind Inhalte mit bestimmten Zeichensätzen – Microsoft nennt ausgerechnet die Standardschrift Calibri als Beispiel. Zu den potenziell betroffenen Programmen zählen etwa Microsoft Visual Studio und das SQL Server Management Studio, aber auch diverse Unternehmenssoftware, die auf WPF aufbaut.

Für Entwickler nennt Microsoft eine temporäre Gegenmaßnahme: In der App-Konfigurationsdatei lässt sich der Schalter Switch.MS.Internal.TtfDelta.DisableCmapAndSbitOverflowProtection aktivieren. Der Haken daran: Das deaktiviert genau die Schutzmaßnahmen, die das August-Update neu eingeführt hat, und vergrößert damit die Angriffsfläche. Deshalb sollte der Schalter nur als Notlösung dienen. Genauso wenig ist es ratsam, die .NET-Updates einfach zu deinstallieren – dann reißen die geschlossenen Sicherheitslücken wieder auf, was die Lage sogar verschlimmert.

Es bleibt nicht die einzige Panne dieses Patchdays. Auch die regulären Windows-Updates aus dem August machten Ärger: RGB-Funktionen bestimmter Peripheriegeräte sorgten laut heise dafür, dass einzelne Spiele abstürzten oder Rechner unvermittelt neu starteten. Und wie Golem am Rande vermerkte, ringt Microsoft weiter mit den Druck- und PDF-Export-Problemen einiger Windows-Apps. Für ein Betriebssystem, das Milliarden Geräte antreibt, ist das ein unschöner Monat.

Sleepwalker: eine Backdoor, die Firewalls austrickst

Deutlich brisanter ist eine Schadsoftware, die der Sicherheitsforscher Dominik Reichel entdeckt hat. Die Backdoor namens Sleepwalker zielt vor allem auf Windows-Systeme und funktioniert grundlegend anders als übliche Malware. Wie t3n unter Berufung auf Reichels Blog schildert, arbeitet sie rein passiv: Statt selbst Verbindungen zu einem externen Steuerungsserver aufzubauen, nistet sie sich tief im Arbeitsspeicher ein und beobachtet den eingehenden Netzwerkverkehr.

Aktiv wird die Backdoor erst, wenn ein exakt formatiertes, verschlüsseltes Datenpaket eintrifft – ein sogenanntes Magic Packet. Weil Sleepwalker keine verdächtigen ausgehenden Verbindungen erzeugt, laufen klassische Firewalls und viele Überwachungssysteme ins Leere. Genau diese Verbindungen wären sonst das übliche Erkennungsmerkmal.

Tarnung über einen gekaperten ESET-Prozess

Um dauerhaft unentdeckt zu bleiben, missbraucht die Malware ausgerechnet eine vertrauenswürdige Sicherheitssoftware. Per DLL-Sideloading schiebt sie der Management-Software des Antiviren-Herstellers ESET eine manipulierte Programmbibliothek unter, die den Namen der echten Windows-Datei dpapi.dll trägt. Startet der ESET-Prozess, lädt er unwissentlich die gefälschte Datei. Sleepwalker erwacht sogar nur dann, wenn sie tatsächlich in genau diesem ESET-Prozess läuft. Für das Betriebssystem sehen die schädlichen Aktivitäten dadurch so aus, als kämen sie von einem legitimen Programm.

Jeder Befehl an die Backdoor ist mit AES-256-CCM verschlüsselt, was eine Analyse per Netzwerkbeobachtung praktisch unmöglich macht. Selbst wer den Schlüssel aus dem Speicher ausliest, kommt nicht weit: Die entschlüsselten Kommandos liegen nicht als Klartext vor, sondern erfordern aufwendiges Reverse-Engineering einer proprietären Maschinensprache. Für die verdeckte Kommunikation kann Sleepwalker außerdem die interne Virtual-Machine-Schnittstelle von VMware ansprechen, sodass Daten zwischen virtueller Maschine und Host fließen, ohne je eine physische Netzwerkkarte zu passieren. Als zweiten Weg haben die Entwickler das Verstecken von Befehlen in DNS-Anfragen vorbereitet – diese Funktion war laut Reichel bereits integriert, aber noch nicht scharfgeschaltet.

Auffällig ist der Aufwand: Fähigkeiten und Bauweise deuten auf eine professionelle, ressourcenstarke Gruppe hin. Wie die Angreifer den nötigen anfänglichen Administratorzugriff erlangen, wer dahintersteckt und welches Ziel verfolgt wird, ist bislang offen. Betroffene Unternehmen können ihre Systeme vorerst nur mit den von Reichel veröffentlichten digitalen Fingerabdrücken abgleichen. Interessant am Rande: Bei der Entschlüsselung setzte der Forscher auf KI-Modelle von Anthropic und OpenAI, kritisierte aber deren strenge Sicherheitsfilter, die seine legale Forschungsarbeit mehrfach ausbremsten.

Aus 365-Roadmap wird AI at Work Roadmap

Weniger dramatisch, dafür symptomatisch für Microsofts aktuellen Kurs, ist ein Namenswechsel. Der Konzern hat seine Microsoft 365 Roadmap in AI at Work Roadmap umbenannt. Wie Golem berichtet, ist der Wechsel bereits vollzogen: Titel, Überschriften und die zugehörigen Webinare tragen die neue Bezeichnung. In einer Meldung im Microsoft-365-Admin-Portal (MC1461528) begründet Microsoft den Schritt damit, eine zentrale Anlaufstelle für KI-gestützte Innovationen schaffen zu wollen. Zugriffsrechte und bestehende Arbeitsabläufe sollen sich nicht ändern.

Die neue Bezeichnung gilt unabhängig vom Lizenzmodell. Auch wer ein Basispaket ohne KI-Funktionen nutzt, sieht künftig die Bezeichnung AI at Work Roadmap – obwohl Microsoft für die tatsächliche Nutzung von KI-Funktionen innerhalb der Produkte weiterhin eine kostenpflichtige Lizenz verlangt. Kritik kommt vom Windows-Latest-Redakteur Mayank Parmar: Für IT-Administratoren, die gezielt nach Updates zu klassischen Office-Programmen wie Teams, Outlook, Word, Excel oder PowerPoint suchen, sei die Zusammenführung mit KI-Themen kontraproduktiv. Das Dashboard fülle sich mit KI-Einträgen, sodass Nutzer stärker filtern oder auf Drittanbieter ausweichen müssten.

Ab September 2026 will Microsoft die Roadmap zudem ausweiten: Dann sollen auch Dynamics 365, die Power Platform und Dataverse dort auftauchen. Damit reiht sich die Umbenennung in eine lange Liste von Namensänderungen ein, die den Konzern seit Jahren begleitet.

Windows on Arm: RTX Spark und die Anti-Cheat-Frage

Spannend wird es bei einer Plattform, die lange als Nischenlösung galt. Nvidia bringt mit RTX Spark seine RTX-Grafik mit Windows on Arm zusammen; entsprechende Laptops und kompakte Desktops sollen im Herbst 2026 erscheinen. Das größte Hindernis für Spieler war bisher der Multiplayer-Bereich: Viele Titel setzen Anti-Cheat-Systeme mit systemnahen Komponenten voraus, die auf Windows on Arm nicht ohne Weiteres laufen.

Bei der Gamescom 2026 gab es dazu erste konkrete Zusagen. Wie Golem berichtet, bringt EA sein Javelin Anti-Cheat auf RTX Spark, womit unter anderem Apex Legends und die Formel-1-Spiele laufen sollen. Wie Javelin technisch für Windows on Arm angepasst wurde, ließ Nvidia offen. Embark Studios unterstützt die Plattform mit ARC Raiders und The Finals, und auch Riot Games, Krafton sowie Epic Games arbeiten laut Nvidia an einer Unterstützung. Das ist ein wichtiges Signal: Ohne funktionierendes Anti-Cheat wäre Windows on Arm für kompetitives Spielen praktisch wertlos.

Parallel startete am 25. August 2026 die zweite Generation von DLSS 4.5 Ray Reconstruction. Die Technik basiert auf Nvidias Transformer-Architektur, verarbeitet rund 20 Prozent mehr Parameter und benötigt dafür etwa 35 Prozent mehr Rechenleistung. Trotzdem soll die Performance bis zurück zur Turing-Generation hoch bleiben. Wer ein unterstütztes Spiel besitzt, kann das neue Modell über die Nvidia-App als Override aktivieren. Alan Wake 2 dient als Schaufenster, 007 First Light bekommt die Technik am 15. September 2026, Control Resonant am 24. September 2026.

Windows-Apps auf dem Mac: Parallels 27 ist da

Auch für Mac-Nutzer, die auf Windows-Software angewiesen sind, gibt es Neues. Passend zum kommenden macOS 27 hat Parallels sein jährliches Update veröffentlicht. Wie heise online berichtet, läuft Parallels Desktop 27 nur noch auf Apple Silicon – der Intel-Support ist entfallen. Für Intel-Nutzer sind zumindest periodische Sicherheits- und Kompatibilitätsupdates für Parallels Desktop 26 in Vorbereitung, ohne genaue Zeitangabe.

Mit dem Ende der Intel-Unterstützung fallen einige Funktionen weg: die Boot-Camp-Anbindung (die es für Apple Silicon ohnehin nie gab), der stromsparende Travel-Mode und die Shared-Bluetooth-Funktion, für die künftig ein USB-Bluetooth-Dongle nötig ist. Die zentralen Neuerungen liegen unter der Haube. Parallels unterstützt jetzt die SME-CPU-Funktionen (Scalable Matrix Extension) der M4- und M5-Chips, die unter Windows und Linux etwa bei KI-Inferenz helfen. Unter Windows gibt es neue OpenGL-Treiber über die Metal API (OpenGL 4.3), die ab M3 eine bis zu 2,6-fach schnellere Benchmark-Leistung versprechen. Zudem wurden mehrere Sicherheitslücken im virtuellen Netzwerk-Stack und der GPU-Umsetzung geschlossen. Preislich startet Parallels Desktop ab 55 Euro pro Jahr im Abo oder 190 Euro als Einzelkauf.

Windows-Spiele streamen: GeForce NOW wächst weiter

Wer aktuelle Windows-Spiele nutzen will, ohne selbst potente Hardware zu besitzen, kommt an Cloud-Gaming kaum vorbei. Nvidia hat für GeForce NOW mehrere Erweiterungen angekündigt. Für Mac-Nutzer bleibt der Dienst eines der stärksten Argumente: Selbst ältere Macs können damit aktuelle Windows-Spiele in hohen Detailstufen streamen. Die GeForce-NOW-App läuft seit 2022 nativ auf Apple-Prozessoren.

Cloud-Gaming am Mac: GeForce NOW erhält mehrere Neuerungen
Foto: iFun.de

Wie iFun.de berichtet, kommt Unterstützung für Valves neuen Steam Controller. Der Controller kombiniert zwei magnetische Analogsticks mit zwei Trackpads und hält bis zu 35 Stunden mit einer Akkuladung durch. Zunächst funktioniert er mit Steam Deck und Steam Machine, anschließend will Nvidia die direkte Unterstützung unter macOS und Windows nachreichen. Golem präzisiert den Zeitplan: Der Support startet im vierten Quartal 2026 zunächst auf Steam Deck und Steam Machine, später in den GeForce-NOW-Apps für Windows und macOS.

Bereits verfügbar ist die dauerhafte Verknüpfung mit einem GOG-Konto. Nach einmaligem Login synchronisiert Nvidia unterstützte Spiele aus der eigenen Bibliothek und startet sie künftig ohne erneute Anmeldung – Nvidia spricht von GOG Single Sign-on. Zu den ergänzten Titeln zählen Baldur's Gate 3 und Kingdom Come Deliverance 2, weitere sollen monatlich folgen. GeForce NOW stellt die Spiele dabei nicht selbst bereit, sondern greift auf bereits gekaufte Titel bei Steam, Epic Games, GOG und weiteren Plattformen zurück.

Cloud-Gaming am Mac: GeForce NOW erhält mehrere Neuerungen
Foto: iFun.de

Bei der Bildqualität legt Nvidia mit eigenen Reglern für DLSS 4.5 nach: Nutzer erhalten mehr Einfluss auf Super Resolution, Dynamic Frame Generation und Ray Reconstruction. Gerade im Ultimate- beziehungsweise Ultra-Tarif kann der Dienst so Grafikfunktionen bereitstellen, für die lokal eine leistungsstarke GeForce-Karte nötig wäre. Bei den Geräten kommt offizieller Firefox-Support hinzu, außerdem weitere Fire-TV-Sticks, darunter der Fire TV Stick 4K Select. GeForce-NOW-Abos sollen sich auf Fire TV künftig direkt über das Amazon-Konto abschließen lassen. Apple TV bleibt weiterhin außen vor – wer am großen Bildschirm spielen will, braucht einen unterstützten Smart-TV, ein Fire-TV-Gerät, Nvidia Shield oder eine andere kompatible Plattform. Das Nutzungslimit von 100 Stunden pro Monat bleibt vorerst unverändert.

Zwei Rückblicke: FCKGW und der verlorene Zauber

Zum Windows-Thema gehören dieser Tage auch zwei Blicke zurück. Der erste betrifft den wohl berühmtesten Product-Key der Geschichte. Die Zeichenfolge FCKGW-RHQQ2-YXRKT-8TG6W-2B7Q8 verschaffte in den frühen 2000ern Millionen Nutzern Zugang zu Windows XP, ohne dafür zu zahlen. Wie t3n schildert, steckte dahinter kein ausgeklügelter Hack. Der ehemalige Microsoft-Entwickler Dave Plummer, der unter anderem am Task-Manager und an der Aktivierungssoftware WPA mitarbeitete, klärte auf: Der Code stammte aus einer echten Firmenlizenz.

Microsoft bot Unternehmen damals Volume License Keys an, damit Administratoren nicht Hunderte Rechner einzeln freischalten mussten. Diese Großkunden-Keys stufte das System als vertrauenswürdig ein und übersprang die Hardwareprüfung sowie den Online-Abgleich der Windows Product Activation vollständig. Als einer dieser Schlüssel an die Öffentlichkeit gelangte, verbreitete er sich rasend schnell – die 30-Tage-Aktivierungsfrist entfiel, sogar Updates ließen sich installieren. Weil der Key auf einer Positivliste stand, blieb der Missbrauch jahrelang unentdeckt. Erst spätere Prüfmechanismen setzten ihn auf eine schwarze Liste.

Der zweite Rückblick dreht sich um die Einführung von Windows 95. Damals standen Menschen vor den Läden Schlange, Jay Leno moderierte die Markteinführung in Redmond, und der Song Start Me Up der Rolling Stones soll die Werbekampagne mehrere Millionen Dollar gekostet haben. Wie t3n unter Berufung auf Microsoft-Ingenieur Raymond Chen berichtet, kamen die Windows-95-CDs mit Extras: einem Weezer-Musikvideo, einem Filmtrailer, Cartoons und Spielen wie Pinball. Chens Begründung, warum das mit auf die CD kam, ist erfrischend simpel: „Weil es Spaß gemacht hat.“

Der Kontrast zu heute ist der eigentliche Punkt. Windows 11 gilt als unbeliebt wie kaum ein System zuvor, unter anderem wegen der Fülle an KI-Funktionen, von denen Microsoft einige wieder zurücknahm. Laut Statcounter laufen noch immer knapp 30 Prozent der PCs mit Windows 10 – obwohl dessen regulärer Support im Oktober 2025 endete und bis Oktober 2027 nur noch Sicherheitsupdates fließen.

Was bedeutet das für dich?

Die Meldungen wirken bunt gemischt, ergeben aber ein klares Bild: Microsoft steckt mitten in einem Umbau Richtung KI, während die Basisarbeit an Stabilität und Sicherheit gerade hakt. Für den Alltag lohnen sich diese Schritte:

  • Druckprobleme prüfen: Wenn eine Anwendung nach dem August-Update nicht mehr druckt oder kein PDF erzeugt und die Fehlermeldung System.IO.FileFormatException zeigt, liegt es wahrscheinlich am .NET-Update. Deinstalliere die Updates aber nicht, sondern warte auf Microsofts Fix oder halte bei Unternehmenssoftware Rücksprache mit dem Hersteller.
  • Updates trotzdem einspielen: Trotz der Pannen bleiben die Sicherheitsupdates wichtig – sie schließen Lücken, über die Schadcode eingeschmuggelt oder Rechte ausgeweitet werden könnten.
  • Sicherheit ernst nehmen: Sleepwalker zeigt, dass moderne Angriffe klassische Firewalls umgehen. Verlass dich nicht allein auf einen Virenscanner, sondern achte auf mehrschichtige Absicherung und aktuelle Systeme.
  • Windows 10 im Blick behalten: Wenn du noch Windows 10 nutzt, plane den Wechsel. Der reguläre Support ist ausgelaufen, Sicherheitsupdates gibt es nur noch bis Oktober 2027.
  • Alternativen für Windows-Software: Auf dem Mac bringt Parallels Desktop 27 spürbare Leistungsgewinne unter Apple Silicon; wer nur gelegentlich Windows-Spiele braucht, fährt mit Cloud-Gaming über GeForce NOW oft günstiger als mit neuer Hardware.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Soll ich die August-.NET-Updates deinstallieren, wenn das Drucken nicht klappt?

Nein. Ein Deinstallieren öffnet die im Update geschlossenen Sicherheitslücken wieder und vergrößert die Angriffsfläche zusätzlich. Microsoft untersucht das Problem und nennt für Entwickler einen temporären Konfigurationsschalter. Als Anwender wartest du besser auf eine offizielle Korrektur oder klärst mit dem Hersteller der betroffenen Software, ob ein Update bereitsteht.

Wie kann ich mich vor Sleepwalker schützen?

Da die Backdoor einen anfänglichen Administratorzugriff voraussetzt und sich in einem legitimen ESET-Prozess tarnt, helfen konsequent aktuelle Systeme, restriktive Rechtevergabe und mehrschichtige Überwachung. IT-Verantwortliche können ihre Umgebung mit den öffentlich bereitgestellten digitalen Fingerabdrücken des Forschers Dominik Reichel abgleichen, um eine mögliche Infektion aufzuspüren.

Was ändert sich durch die AI at Work Roadmap für mich?

Zunächst nur der Name. Zugriffsrechte und Arbeitsabläufe bleiben laut Microsoft unverändert, und die Roadmap-Seite ist weiterhin ohne kostenpflichtige KI-Lizenz einsehbar. Wer gezielt Updates zu klassischen Office-Programmen sucht, muss künftig aber stärker filtern, weil die Seite verstärkt KI-Themen bündelt – und ab September 2026 zusätzlich Dynamics 365, Power Platform und Dataverse abdeckt.

Lohnt sich Windows on Arm inzwischen zum Spielen?

Es bewegt sich in die richtige Richtung. Mit RTX Spark und den ersten Anti-Cheat-Zusagen von EA (Javelin) und Embark Studios fallen zentrale Hürden für Multiplayer-Titel. Noch ist vieles Ankündigung: Die Geräte sollen erst im Herbst 2026 erscheinen, und wie das Anti-Cheat technisch angepasst wurde, hat Nvidia offengelassen. Für kompetitives Spielen lohnt sich also, die tatsächliche Verfügbarkeit abzuwarten.

Brauche ich für aktuelle Windows-Spiele auf dem Mac zwingend Parallels?

Nicht unbedingt. Parallels Desktop 27 eignet sich vor allem, wenn du Windows-Software lokal ausführen willst, und bringt unter Apple Silicon deutliche Grafikverbesserungen. Für reines Spielen ist Cloud-Gaming über GeForce NOW oft die einfachere Wahl: Der Dienst läuft seit 2022 nativ auf Apple-Prozessoren und streamt aktuelle Windows-Titel selbst auf ältere Macs in hohen Detailstufen.