Kaum ein Unternehmen taucht derzeit in so vielen Meldungen gleichzeitig auf wie Google. In den vergangenen Tagen ging es um ein millionenschweres Datengeschäft mit einer pleitegegangenen Fluggesellschaft, um neue Personalisierungsfunktionen in der Suche, um Forschung zur Körperfettmessung per Smartphone-Foto und um handfeste Sicherheitswarnungen für den Chrome-Browser. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein bunter Strauß unzusammenhängender Themen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein roter Faden: Fast überall steckt künstliche Intelligenz dahinter, und fast überall geht es um die Frage, woher die Daten kommen, mit denen diese KI gefüttert wird.
Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Google-Neuigkeiten ein, erklärt die Hintergründe und zeigt, was davon für dich als Nutzer wirklich relevant ist. Los geht es mit dem Fall, der zuletzt für die meisten Diskussionen gesorgt hat.
Google kauft die Daten einer Pleite-Airline fürs KI-Training
Google hat sich ein riesiges Datenpaket der US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines gesichert. Der Konzern zahlte in einer Auktion im Insolvenzverfahren ein Gebot von zehn Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 8,6 Millionen Euro. Dafür erhielt Google unter anderem etwa 100 Millionen E-Mails sowie rund 500 Millionen Unterhaltungen, die über die Messaging-Plattform Microsoft Teams geführt wurden. Das geht aus Unterlagen des Insolvenzverfahrens hervor, über die zuerst der Finanzdienst Bloomberg berichtete und die anschließend von t3n aufgegriffen wurden.
Zum Paket gehören nicht nur Nachrichten, sondern auch Software sowie Daten zur Preisgestaltung des Fluganbieters. Google betonte, dass vor der Übergabe alle personenbezogenen Informationen von einem weiteren Unternehmen entfernt werden sollen. Der Datensatz könne helfen, die eigenen Produkte und KI-Modelle zu verbessern, hieß es in einer Stellungnahme. Unterlegen bei der Auktion war die KI-Firma Mercor, die 7,5 Millionen Dollar geboten hatte.

Spirit Airlines hatte Anfang Mai den Betrieb eingestellt. Es war bereits das zweite Insolvenzverfahren der Airline binnen weniger als zwölf Monaten. Ursprünglich wollte das Unternehmen die Insolvenz im Sommer mit reduzierten Schulden verlassen. Diese Pläne scheiterten laut Firmenangaben an den stark gestiegenen Kerosinpreisen im Zuge des Iran-Kriegs. Der plötzliche und anhaltende Anstieg habe keinen anderen Weg gelassen, als den Betrieb einzustellen, erklärte Spirit-Chef Dave Davis. Aus der Konkursmasse wird nun das digitale Erbe zu Geld gemacht.
Warum interne Firmendaten für KI so begehrt sind
Der Kauf ist kein Einzelfall, sondern Teil eines Trends. Seit Monaten heißt es im Silicon Valley, dass interne Chats und Mails gescheiterter Startups für das Training von KI-Modellen besonders wertvoll seien. Google greift mit Spirit nun sogar auf die Kommunikation eines kompletten Billigfliegers zu.
Der Grund liegt in der Art, wie moderne KI-Systeme lernen. Öffentlich zugängliche Texte aus dem Web sind längst zu großen Teilen abgegrast. Was den Modellen fehlt, sind authentische Einblicke in reale Arbeitsabläufe: wie Teams Entscheidungen treffen, wie Preise verhandelt werden, wie Kollegen in E-Mails und Chats miteinander kommunizieren. Genau solche internen Daten lassen sich kaum aus öffentlichen Quellen rekonstruieren. Die Idee dahinter ist, mit echter Firmenkommunikation reale Abläufe in Unternehmen zu simulieren und die KI so praxistauglicher zu machen.

Der Fall wirft allerdings Fragen auf, die sich mit einer bloßen Anonymisierungszusage nicht vollständig beantworten lassen. E-Mails und Teams-Nachrichten enthalten neben Namen und Kontaktdaten oft auch Geschäftsgeheimnisse, Kundeninformationen und persönliche Details der Beschäftigten. Ob eine nachträgliche Bereinigung durch einen Dienstleister alle sensiblen Spuren zuverlässig entfernt, bleibt schwer überprüfbar. Klar ist: Wer bei einer Airline gearbeitet oder mit ihr korrespondiert hat, hatte auf die spätere Verwertung dieser Kommunikation keinen Einfluss. Das Geschäft zeigt exemplarisch, dass Daten aus Insolvenzen zu einem eigenständigen Wirtschaftsgut geworden sind.
Neue Personalisierung für Suche, Discover und News
Weit weniger umstritten, dafür für den Alltag unmittelbar spürbar, sind die neuen Personalisierungsfunktionen, die Google für seine Suche, den Discover-Feed und Google News angekündigt hat. Wie heise online berichtet, will der Konzern Nutzern damit mehr Kontrolle darüber geben, welche Inhalte sie zu sehen bekommen.
Ein Button für bevorzugte Quellen
Kern der Neuerung ist eine interaktive Schaltfläche mit der Bezeichnung „Bevorzugte Quellen“, die Publisher künftig direkt auf ihren Webseiten einbinden können. Klickt ein Leser auf diesen Button, wird die jeweilige Website bei Google als bevorzugte Quelle hinterlegt. Die Folge: Inhalte dieser Publikationen sollen anschließend prominenter in den Top-Meldungen, in den KI-Übersichten und im KI-Modus auftauchen. Für Verlage bietet das eine direktere Verbindung zu ihren Lesern über Google. Laut Google haben Nutzer bereits mehr als 600.000 verschiedene Quellen ausgewählt. Den nötigen Code finden Publisher in der Dokumentation zu Google Search Central. Der neue interaktive Button soll zunächst in den USA verfügbar sein.
Discover per Sprache steuern
Auch der Discover-Feed bekommt KI-Funktionen. Nutzer sollen den Feed künftig in natürlicher Sprache anpassen können, indem sie schlicht beschreiben, was sie sehen möchten. Die Steuerung versteckt sich hinter dem Drei-Punkte-Menü im Feed. Dort lässt sich Google mit eigenen Worten mitteilen, von welchen Themen oder Links man mehr oder weniger sehen will. Der Feed passt sich daraufhin unmittelbar an und merkt sich die Wünsche. Entsprechen die Ergebnisse nicht den Vorstellungen, kann man nachjustieren. Die Funktion soll in den nächsten Tagen in der Google-App starten, laut Google Deutschland zunächst ebenfalls in den USA. Eine weltweite Einführung ist geplant.
Anpassbares Audio-Briefing
Ergänzend erweitert Google das „Google News Audio Briefing“, das seit Ende 2025 in den USA als KI-Pilotprogramm mit Audio-Zusammenfassungen läuft. In der News-App unter Android sollen sich die täglichen Audio-Zusammenfassungen künftig einfacher anpassen lassen. Nutzer können bestimmte Themen aus Bereichen wie Schlagzeilen, Wirtschaft, Unterhaltung und Lifestyle, Sport oder Wissenschaft und Technik auswählen und innerhalb dieser Kategorien weiter verfeinern.
Hinter all diesen Maßnahmen steckt auch ein handfestes Kalkül. Die KI-Funktionen in der Suche verändern das Nutzerverhalten deutlich und lassen die Zahl der Direktaufrufe klassischer Webseiten sinken. Mit den neuen Personalisierungswerkzeugen dürfte Google unter anderem versuchen, das angespannte Verhältnis zu Publishern zu entschärfen, die durch die KI-Übersichten Traffic und Einnahmen verlieren.
Photoscan AI: Körperfett per Smartphone-Foto
Aus der Forschungsabteilung des Konzerns kommt ein Ansatz, der Gesundheitsdaten aus einer neuen Quelle ziehen will. Wie heise online unter Berufung auf t3n berichtet, hat das Google-Research-Team mit Photoscan AI eine Methode entwickelt, die den Körperfettanteil allein anhand einfacher Smartphone-Fotos bestimmen soll.
Der Körperfettanteil gibt an, welcher Prozentsatz des Körpergewichts aus Fett besteht. Er liegt in der Regel zwischen 10 und 50 Prozent und hängt stark von Geschlecht und Alter ab. Als guter Bereich gelten für Frauen 21 bis 35 Prozent, für Männer acht bis 24 Prozent. Zu viel Bauchfett steht in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, weshalb der Wert nicht nur aus ästhetischen, sondern vor allem aus gesundheitlichen Gründen interessant ist.
Wie das Modell trainiert wurde
Bisher schätzen Wearables und Körperfettwaagen den Anteil über die bioelektrische Impedanzanalyse. Dabei wird eine minimale Strommenge durch den Körper geleitet; da Fett Strom schlechter leitet als Muskeln, lässt sich der Anteil abschätzen. Die genaue Verteilung im Körper ließ sich bislang jedoch nur mit aufwendigen Verfahren wie MRT oder der Röntgentechnologie DXA bestimmen. Photoscan AI berechnet die Körperzusammensetzung stattdessen aus mehreren 2D-Fotos. Die Forscher trainierten das System zunächst anhand von DXA-Röntgendaten und erfassten dabei sowohl den Gesamtkörperfettanteil als auch das Verhältnis zwischen Rumpf- und Beinfett sowie zwischen Organ- und subkutanem Fett. Diese Daten kombinierten sie mit MRT-Körperdaten. Durch die Feinabstimmung mit echten Smartphone-Fotos erreichte das Modell laut Google Research eine höhere Genauigkeit als die BIA-Sensoren in Wearables.
Früherkennung von Insulinresistenz
Das Team untersuchte zudem, ob sich aus den Photoscan-Ergebnissen Erkrankungen wie eine Insulinresistenz ableiten lassen. Diese sei einer der kritischsten und zugleich am häufigsten unterdiagnostizierten Auslöser moderner Stoffwechselerkrankungen, schreiben die Forscher Cassie Zhou und Ahmed Metwally in einem Blogbeitrag. Schon Jahre vor dem Ausbruch von Typ-2-Diabetes könne eine verminderte Insulinsensitivität die Gesundheit unbemerkt beeinträchtigen. Eine niedrigschwellige Bestimmung könnte helfen, solche Risiken früher zu erkennen. Die Forscher ordnen ihren Ansatz als Mittelweg ein: Die klinische DXA-Bildgebung sei zwar am genauesten, aber schlecht skalierbar, tragbare Sensoren wiederum bequem, aber auf den einfachen Körperfettanteil beschränkt. Photoscan liege mit einer Genauigkeit nahe an DXA und lasse sich zugleich breit einsetzen. Wichtig zur Einordnung: Es handelt sich um ein Forschungsprojekt, nicht um ein fertiges Produkt für den Alltag.
Nest-Kameras werden auf Matter vorbereitet
Im Smart-Home-Bereich deutet sich eine spürbare Öffnung an. Wie iFun.de berichtet, finden sich in der Datenbank der Connectivity Standards Alliance inzwischen mehrere Google-Kameras mit einer Zertifizierung nach Matter 1.5.1. Betroffen sind die aktuelle Nest Cam Indoor, die Nest Cam Outdoor und die Nest Doorbell sowie ein „Google Nest Cam Outdoor and Floodlight bundle“. Alle vier werden als Kameras mit 2K-Video geführt und kommunizieren über WLAN und Bluetooth. Die Zertifizierung erfolgte bereits Ende April.
Interessant ist vor allem das zertifizierte Flutlicht-Bundle. Google verkauft zwar seit 2021 eine Nest Cam mit Flutlicht, diese basiert aber noch auf der älteren Kamerageneration mit 1080p-Auflösung. Der neue Eintrag nutzt dagegen die Produktfamilie der aktuellen Nest Cam Outdoor mit 2K-Video. Damit dürfte eine neue Kombination aus aktueller Außenkamera und Flutlicht in Vorbereitung sein. Ob das Leuchtmodul selbst überarbeitet wird oder nur die Kamera getauscht wird, geht aus den Unterlagen nicht hervor.
Kameras gehören erst seit Matter 1.5 zum gemeinsamen Smart-Home-Standard. Version 1.5.1 verbessert die Unterstützung weiter und erlaubt unter anderem mehrere parallele Videostreams, etwa einen hochauflösenden Stream für die Aufzeichnung und einen kleineren fürs Smartphone. Langfristig könnte Matter die bislang enge Bindung an Google Home lockern. Eine Zertifizierung bedeutet allerdings noch nicht, dass sich die Nest-Kameras sofort in Apple Home oder anderen Plattformen einbinden lassen; auch die jeweiligen Anbieter müssen die neuen Matter-Kamerafunktionen vollständig unterstützen. Google selbst hat sich zum Update und zum Flutlicht-Bundle bislang nicht offiziell geäußert.
Sicherheit: Chrome-Lücken und ein Pixel-11-Angebot
Nicht alle Google-Nachrichten sind angenehm. Das BSI CERT-Bund warnt in einem Advisory vor mehreren Schwachstellen in Google Chrome, eingestuft mit der Risikoeinstufung „hoch“. Ein Angreifer kann die Lücken laut Behörde ausnutzen, um Berechtigungen zu erweitern, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, möglicherweise beliebigen Code auszuführen oder Denial-of-Service-Zustände auszulösen. Wer Chrome nutzt, sollte den Browser deshalb zeitnah aktualisieren.
Auf der Produktseite ist unterdessen das Google Pixel 11 gestartet. In einem als Anzeige gekennzeichneten Beitrag beschreibt Golem.de die Eckdaten des Geräts: Es setzt auf Googles neuen Tensor-G6-Chip, der bis zu 50 Prozent leistungsstärker als der Vorgänger sein soll, läuft mit Android 17 und bringt mit Gemini Intelligence diverse KI-Funktionen mit. Der Akku hat eine Kapazität von 4.985 mAh, das 6,3 Zoll große Actua-Display löst mit 2.424 x 1.080 Pixeln auf, erreicht bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit und bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Auf der Rückseite sitzt ein Dreifach-Kamerasystem aus 48-MP-Weitwinkel, 13-MP-Ultraweitwinkel und 10,8-MP-Telekamera mit fünffachem optischem Zoom.
Was bedeutet das für dich?
Die einzelnen Meldungen wirken zunächst unabhängig, ergeben zusammen aber ein Bild davon, wohin sich Googles Ökosystem entwickelt. Konkret solltest du auf folgende Punkte achten:
- Chrome aktualisieren: Angesichts der als „hoch“ eingestuften Schwachstellen ist ein Browser-Update die dringlichste Aufgabe. Prüfe unter „Über Google Chrome“, ob die aktuelle Version installiert ist, und starte den Browser danach neu.
- Suche und Discover bewusst steuern: Sobald die Personalisierungsfunktionen in Deutschland ankommen, kannst du über das Drei-Punkte-Menü im Discover-Feed und den „Bevorzugte Quellen“-Button aktiv beeinflussen, welche Medien du siehst. Das lohnt sich, wenn du seriöse Quellen priorisieren willst.
- Datenverwertung im Blick behalten: Der Spirit-Kauf zeigt, dass auch scheinbar belanglose Firmenkommunikation zum KI-Trainingsmaterial werden kann. Bei eigenen Insolvenz- oder Firmendaten lohnt ein Blick darauf, was mit hinterlegten Informationen im Ernstfall geschieht.
- Gesundheits-Features realistisch einordnen: Photoscan AI ist Forschung, kein Produkt. Für medizinische Entscheidungen bleiben ärztliche Untersuchungen und etablierte Verfahren maßgeblich.
- Smart Home planen: Wenn du Nest-Kameras plattformübergreifend nutzen möchtest, warte auf die offizielle Matter-Freischaltung durch Google und die Unterstützung deiner Zielplattform, bevor du eine Kaufentscheidung triffst.
Häufige Fragen
Was genau hat Google von Spirit Airlines gekauft?
Google ersteigerte im Insolvenzverfahren für zehn Millionen US-Dollar ein Datenpaket, das unter anderem rund 100 Millionen E-Mails und etwa 500 Millionen Teams-Unterhaltungen umfasst. Dazu kommen Software sowie Daten zur Preisgestaltung. Der Konzern will die Informationen zur Verbesserung seiner Produkte und KI-Modelle nutzen und gab an, personenbezogene Daten vor der Übergabe durch ein weiteres Unternehmen entfernen zu lassen.
Sind meine Daten betroffen, wenn ich mit Spirit korrespondiert habe?
Ob konkrete Korrespondenz Teil des Pakets ist, geht aus den öffentlichen Unterlagen nicht hervor. Google hat zugesagt, personenbezogene Informationen vor der Nutzung entfernen zu lassen. Wie zuverlässig eine solche nachträgliche Bereinigung bei Millionen von Mails und Chats funktioniert, lässt sich von außen jedoch schwer beurteilen. Betroffene hatten auf den Verkauf keinen Einfluss.
Wann kommen die neuen Personalisierungsfunktionen nach Deutschland?
Der interaktive „Bevorzugte Quellen“-Button und die sprachgesteuerte Discover-Anpassung starten laut Google zunächst in den USA. Für die Discover-Funktion ist eine weltweite Einführung geplant, ein genaues Datum für Deutschland nannte Google bislang nicht. Sobald sie hierzulande verfügbar ist, findest du die Steuerung hinter dem Drei-Punkte-Menü im Feed.
Kann ich mit Photoscan AI schon meinen Körperfettanteil messen?
Nein. Photoscan AI ist ein Forschungsprojekt von Google Research und kein für Endnutzer verfügbares Produkt. Das Team hat gezeigt, dass sich der Körperfettanteil aus mehreren Smartphone-Fotos mit einer Genauigkeit nahe an der DXA-Röntgentechnik schätzen lässt. Ein Termin für eine mögliche Veröffentlichung als App oder Funktion wurde nicht genannt.
Funktionieren meine Nest-Kameras jetzt mit Apple Home?
Noch nicht automatisch. Die Zertifizierung mehrerer Nest-Modelle nach Matter 1.5.1 ist ein starkes Signal, dass Google eine plattformübergreifende Öffnung vorbereitet. Damit die Kameras aber tatsächlich in Apple Home oder anderen Systemen erscheinen, müssen sowohl Google die Funktion freischalten als auch die jeweilige Plattform die neuen Matter-Kamerafunktionen vollständig unterstützen. Google hat sich dazu offiziell noch nicht geäußert.



