Wie alt dein iPhone ist, hängt davon ab, welches Datum du suchst. Das Modelljahr findest du in wenigen Minuten über den Modellnamen oder die A-Nummer. Für das tatsächliche Alter deines Geräts brauchst du dagegen den Kaufbeleg oder die Bestellhistorie. Die Apple-Abdeckung kann zusätzliche Hinweise liefern, zeigt aber nicht immer das exakte Kaufdatum.
Das Modellalter ist besonders wichtig, wenn du ein Gerät gebraucht übernehmen oder verkaufen möchtest. Unsere Checkliste für gebrauchte iPhones ergänzt die Modellbestimmung um Akku, Aktivierungssperre und Funktionsprüfung.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Öffne Einstellungen > Allgemein > Info.
- Notiere den Modellnamen, zum Beispiel „iPhone 15 Pro“.
- Tippe auf Modellnummer, bis ein Code wie A3102 erscheint.
- Vergleiche Modellname oder A-Nummer mit Apples offizieller Modellliste. So erhältst du das Einführungsjahr.
- Für das echte Kaufdatum prüfst du Rechnung, Händlerkonto, Mobilfunkvertrag oder deine Apple-Bestellhistorie.
Merke: Erscheinungsjahr, Produktionsdatum, Aktivierung und Kaufdatum sind vier verschiedene Angaben.
Welches „iPhone-Alter“ möchtest du herausfinden?
Bevor du suchst, solltest du klären, was du eigentlich wissen willst. Ein iPhone-Modell kann bereits mehrere Jahre auf dem Markt sein, während dein konkretes Gerät erst deutlich später gekauft wurde.
| Gesuchte Angabe | Beste Methode | Wie genau ist das Ergebnis? |
|---|---|---|
| Modell- oder Erscheinungsjahr | Modellname beziehungsweise A-Nummer mit Apples Modellliste abgleichen | Exakt für die Modellgeneration |
| Tatsächliches Kaufdatum | Rechnung, Bestellhistorie, Händlerkonto oder Mobilfunkvertrag | Exakt, wenn der Beleg vorhanden ist |
| Aktivierungs- oder Garantiezeitraum | AppleCare & Garantie beziehungsweise Apple-Abdeckungsprüfung | Guter Hinweis, aber nicht immer das Kaufdatum |
| Produktionsdatum des einzelnen Geräts | Für Nutzer nicht offiziell in iOS ausgewiesen | Ohne Herstellerdaten meist nicht zuverlässig bestimmbar |
Schritt 1: iPhone-Modell und Modelljahr bestimmen
Am schnellsten geht es direkt auf dem iPhone. Öffne Einstellungen > Allgemein > Info. Unter Modellname steht die Gerätefamilie, etwa iPhone 13, iPhone 15 Pro oder iPhone SE. Dieser Name reicht meistens, um das Einführungsjahr herauszufinden.
Falls der Modellname fehlt oder du eine genaue Variante identifizieren möchtest, nutze die Modellnummer:
- Öffne Einstellungen > Allgemein > Info.
- Suche den Eintrag Modellnummer.
- Tippe einmal auf die Nummer. Apple zeigt zunächst häufig eine Teilenummer, die beispielsweise mit M beginnt.
- Nach dem Antippen erscheint die eigentliche Modellnummer im Format Axxxx.
- Suche diesen Code in Apples offizieller Übersicht aller iPhone-Modelle.
iPhone-Modelljahre im schnellen Überblick
Die folgende Übersicht hilft bei den aktuell häufig genutzten Generationen. Innerhalb einer Familie erschienen Standard-, Plus-, Pro- und Pro-Max-Modelle in der Regel im selben Jahr. Sondermodelle wie das iPhone SE oder iPhone 17e folgen einem eigenen Rhythmus.
| iPhone-Generation | Einführungsjahr | Alter der Generation im Jahr 2026 |
|---|---|---|
| iPhone 11 | 2019 | rund 7 Jahre |
| iPhone 12 | 2020 | rund 6 Jahre |
| iPhone 13 | 2021 | rund 5 Jahre |
| iPhone 14 | 2022 | rund 4 Jahre |
| iPhone 15 | 2023 | rund 3 Jahre |
| iPhone 16 | 2024 | rund 2 Jahre |
| iPhone 17 | 2025 | rund 1 Jahr |
Das ist das Alter der Generation, nicht automatisch das Alter deines Geräts. Ein iPhone 13 kann beispielsweise 2021 eingeführt, aber als Lagerware erst 2023 verkauft worden sein. Für ältere, regionale oder äußerlich ähnliche Varianten ist die Apple-Modellliste verlässlicher als eine Tabelle auf einer Drittanbieter-Seite.
Schritt 2: Das tatsächliche Kaufdatum finden
Das Kaufdatum ist die beste Antwort auf die Frage, wie lange dein konkretes iPhone schon genutzt wird. Diese Quellen solltest du in dieser Reihenfolge prüfen:
- Rechnung oder Kassenbon: Suche in deinem E-Mail-Postfach nach „Apple“, „iPhone“, dem Händlernamen, „Bestellbestätigung“ oder „Rechnung“.
- Apple Online Store: In der Apple-Bestellübersicht lassen sich frühere Bestellungen und Rechnungen aufrufen, sofern du beim Kauf dein Apple-Konto verwendet hast.
- Händlerkonto: Amazon, MediaMarkt, Saturn und andere Händler speichern Bestellungen häufig mehrere Jahre.
- Mobilfunkanbieter: Bei einem Vertrag findest du das Datum in der Auftragsbestätigung, Rechnung oder im Kundenportal.
- Bank- oder PayPal-Umsätze: Wenn der Beleg fehlt, kann die Zahlung den Kaufzeitraum eingrenzen.
Apple erläutert in seiner Hilfe zur Bestellanzeige, wie du Bestellungen mit deinem Apple-Konto oder über Bestellnummer und Kontaktdaten aufrufst. Bei einem privaten Gebrauchtkauf ist das Datum deiner Zahlung nur dein eigenes Kaufdatum, nicht das Alter seit der ersten Inbetriebnahme.
Schritt 3: Seriennummer und Apple-Abdeckung prüfen
Die Seriennummer findest du ebenfalls unter Einstellungen > Allgemein > Info. Halte die Nummer gedrückt, um sie zu kopieren. Alternativ steht sie je nach Situation auf der Originalverpackung, in Finder beziehungsweise iTunes oder auf einer Rechnung. Apple beschreibt alle Wege in seiner Anleitung zum Finden der Seriennummer.
Den aktuellen Service- und Garantiestatus siehst du auf dem iPhone unter Einstellungen > Allgemein > AppleCare & Garantie. Du kannst außerdem Apples Online-Abdeckungsprüfung verwenden.
Die Abdeckung hilft vor allem bei diesen Fragen:
- Ist eine eingeschränkte Apple-Garantie oder AppleCare noch aktiv?
- Für welches Gerät gilt die Abdeckung?
- Welche Serviceoptionen stehen zur Verfügung?
Aus einem angezeigten Ablaufdatum solltest du das Kaufdatum nicht blind zurückrechnen. Nachträglich erworbenes AppleCare, ein Austauschgerät, eine korrigierte Kaufbestätigung oder ein Refurbished-Gerät können die zeitliche Einordnung beeinflussen. Für ein exaktes Datum bleibt der Kaufbeleg maßgeblich. Die aktuellen Prüfwege erklärt Apple unter Garantie- und AppleCare-Abdeckung prüfen.
Kann man das Produktionsdatum an der Seriennummer erkennen?
Bei aktuellen iPhones solltest du dich nicht auf Webseiten verlassen, die aus der Seriennummer angeblich Produktionswoche und Fabrik ableiten. Apple zeigt das Produktionsdatum in iOS nicht an und bietet Nutzern keinen offiziellen öffentlichen Decoder für ein exaktes Fertigungsdatum an.
Solche Checker können mit älteren Nummernsystemen teilweise plausible Ergebnisse liefern, bei neueren Geräten aber falsch oder unvollständig sein. Außerdem gibst du einem unbekannten Anbieter eine eindeutige Gerätekennung. Für die praktische Bewertung eines iPhones sind Modelljahr, Kaufbeleg, Abdeckung, Akkuzustand und Reparaturhistorie ohnehin aussagekräftiger.
IMEI prüfen: Zeigt sie das Alter des iPhones?
Nein. Die IMEI identifiziert das Mobilfunkgerät, enthält für dich aber kein verlässlich ablesbares Kauf- oder Produktionsdatum. Sie ist nützlich für Mobilfunkanbieter, Supportfälle und die eindeutige Zuordnung eines Geräts. Apple zeigt, wo du Seriennummer, EID und IMEI findest.
Ein fremder IMEI-Checker ist daher kein Ersatz für Rechnung oder Apple-Abdeckung. Beim Gebrauchtkauf kann die IMEI auf dem Gerät mit Verpackung und Beleg abgeglichen werden. Teile sie trotzdem nicht unnötig mit unbekannten Personen.
Wenn das iPhone nicht mehr startet
Auch bei einem defekten oder zurückgesetzten Gerät kannst du Modell und Identität häufig noch bestimmen:
- Originalverpackung: Auf dem Etikett stehen Modell-, Serien- und IMEI-Angaben.
- Rechnung: Viele Händler nennen Modell, Farbe, Speichergröße und manchmal die Seriennummer.
- Apple-Konto: Prüfe deine Geräteübersicht, wenn das iPhone noch mit deinem Konto verknüpft ist.
- Mac oder PC: Wird das iPhone erkannt, können Finder oder iTunes Geräteinformationen anzeigen.
- Gehäuse oder SIM-Fach: Bei einigen Generationen ist die Modellnummer am Gerät, im SIM-Fach oder im Anschlussbereich zu finden.
Die Position hängt von der Generation ab. Nutze dafür Apples Anleitung zur Modellnummer, statt nur nach Farbe, Kameraanordnung oder Displaygröße zu raten.
Gebrauchtes iPhone: Das Alter allein reicht nicht
Ein jüngeres iPhone kann schlechter sein als ein älteres, gut gepflegtes Gerät. Prüfe vor einem Kauf zusätzlich folgende Punkte:
- Aktivierungssperre: Der Vorbesitzer muss das iPhone aus seinem Apple-Konto entfernen.
- Batteriezustand: Kapazität und Servicehinweis sagen mehr über die Alltagstauglichkeit als das Modelljahr allein.
- Teile- und Serviceprotokoll: Auf unterstützten Modellen steht es unter Einstellungen > Allgemein > Info.
- Face ID, Kameras und Anschlüsse: Alle wichtigen Funktionen vor der Zahlung testen.
- Beleg und Kennungen: Modell, Seriennummer oder IMEI auf Gerät, Verpackung und Rechnung sollten plausibel zusammenpassen.
Die vollständige Prüfung findest du in unserer Checkliste für den Kauf eines gebrauchten iPhones. Apple erklärt außerdem, wie ein Teile- und Serviceprotokoll Originalteile, gebrauchte Teile oder unbekannte Komponenten kennzeichnen kann.
Wenn das Gerät danach bei dir bleibt, hilft die Checkliste zum Einrichten eines neuen Smartphones beim sicheren Umzug. Welche Möglichkeiten auch ältere Modelle bieten, zeigt außerdem unser Überblick mit 26 nützlichen iPhone-Funktionen.
Häufige Fehler bei der Altersbestimmung
- Modelljahr mit Kaufjahr verwechseln: Ein iPhone 15 stammt als Generation aus 2023, kann aber später gekauft worden sein.
- Garantieende als sicheres Kaufdatum behandeln: Die Abdeckung ist ein Hinweis, kein universeller Kaufbeleg.
- Teilenummer statt A-Nummer suchen: Tippe in den Einstellungen auf „Modellnummer“, um den A-Code einzublenden.
- Unbekannten Checkern vertrauen: Ein errechnetes Produktionsdatum kann bei neueren Seriennummern falsch sein.
- Gerätekennungen veröffentlichen: Seriennummer und IMEI gehören nicht in öffentliche Anzeigen.
FAQ: Wie alt ist mein iPhone?
Wie finde ich heraus, aus welchem Jahr mein iPhone ist?
Öffne Einstellungen > Allgemein > Info und lies den Modellnamen ab. Suche das Modell anschließend in Apples offizieller iPhone-Übersicht. Dort steht das Einführungsjahr der Generation.
Kann ich das iPhone-Alter anhand der Seriennummer bestimmen?
Die Seriennummer hilft bei Identifikation und Abdeckungsprüfung, zeigt dir aber nicht direkt ein verlässliches Produktions- oder Kaufdatum. Nutze sie bei Apple und gleiche das Ergebnis mit Rechnung oder Bestellhistorie ab.
Wo sehe ich, wann mein iPhone gekauft wurde?
Am zuverlässigsten auf der Rechnung, in der Apple-Bestellhistorie, im Händlerkonto oder beim Mobilfunkanbieter. iOS zeigt kein allgemeines Feld „Kaufdatum“ auf der Info-Seite an.
Kann ich sehen, wann mein iPhone erstmals aktiviert wurde?
Ein exaktes Aktivierungsdatum wird in den normalen iPhone-Einstellungen nicht angezeigt. Der Garantie- und AppleCare-Status kann den Zeitraum eingrenzen, ist aber nicht in jedem Fall ein exakter Beleg für die erste Aktivierung.
Ist das iPhone-Modelljahr dasselbe wie das Gerätealter?
Nein. Das Modelljahr bezeichnet die Einführung der Generation. Das konkrete Gerät kann Monate oder Jahre später verkauft worden sein. Bei Lagerware, Refurbished- und Austauschgeräten ist der Unterschied besonders wichtig.
Wie alt ist mein iPhone 13?
Die iPhone-13-Generation wurde 2021 eingeführt. Dein konkretes Gerät ist aber erst so alt wie sein ursprüngliches Kauf- oder Aktivierungsdatum. Ein 2023 gekauftes iPhone 13 ist als Gerät entsprechend jünger als die Modellgeneration.
Warum ist das Alter für Updates und Akku wichtig?
Die Modellgeneration beeinflusst, welche iOS-Versionen unterstützt werden. Das tatsächliche Nutzungsalter und die Ladezyklen wirken sich stärker auf den Akku aus. Wenn die Laufzeit nachlässt, hilft unser Ratgeber zum schnell leeren iPhone-Akku. Bei knappem Speicher zeigt die Anleitung iPhone-Speicher und Systemdaten reduzieren die nächsten Schritte.
Fazit
Für die Frage „Wie alt ist mein iPhone?“ gibt es keine einzelne Universalzahl. Das Modelljahr bestimmst du über Modellname oder A-Nummer und Apples Modellübersicht. Das echte Gerätealter belegst du am besten mit Rechnung oder Bestellhistorie. Apple-Abdeckung und Seriennummer liefern zusätzliche Hinweise, ersetzen aber keinen Kaufbeleg.
Vermeide unbekannte Seriennummer- oder IMEI-Checker. Sie versprechen oft eine Genauigkeit, die sie bei aktuellen Geräten nicht zuverlässig liefern können, und verlangen dafür sensible Gerätekennungen. Mit den offiziellen Apple-Wegen erhältst du die belastbarere Antwort.




