Samstag, Januar 29, 2022
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Mit Bildern begeistern – Photoshop-Alternativen für erfolgreiche Webseiten-Gestaltung

Photoshop gilt als der König unter den Bildbearbeitungstools. Die Software ist unter Profis die unbestrittene Nummer eins. Doch nicht jeder Blogger oder Hobbyfotograf möchte neben dem Equipment rund ums Fotografieren viel Geld in die Post-Produktion stecken. Denn eines ist die Anwendung aus der Adobe-Familie leider auch: teuer.

Das Abo-Modell kommt zwar immer mal wieder mit günstigeren Konditionen um die Ecke und auch für Schüler sowie Studierende sind Sonderkonditionen in den Preismodellen enthalten, dennoch ist es alles andere als ein günstiges Tool für Einsteiger oder Laien. Neben einem riesigen Portfolio an Möglichkeiten überfordert Photoshop nicht nur Anfänger, sondern oftmals auch deren Geldbeutel.

Damit eine Website im Überangebot des Internets überhaupt in das Bewusstsein potenzieller Kunden und Leser dringt, ist nicht nur das Layout wichtig. Sichtbarkeit beruht auf verschiedenen Faktoren. Dazu gehören Suchmaschinenoptimierung, qualitativ hochwertige Verlinkungen von anderen Seiten und eine ansprechende Optik. Die Bedienung muss einleuchtend sein und Ladezeiten optimiert werden. Unsere digitale Welt verzeiht vieles, allerdings keine langen Wartezeiten und keine Platzierung auf den hintersten Reihen in der Google-Suche.

Um sich eine gute Vernetzung und damit positive Rankingfaktoren zu sichern, ist Backlinks kaufen eine Option. Führen Verlinkungen von anderen Seiten auf die eigene Homepage, stuft Google die Seite automatisch als interessant und lesenswert ein – et voilà: Schon geht es einige Zeilen hoch in der Liste der Suchergebnisse. Wenn Seiten jetzt noch mit interessanten Berichten und überzeugenden Bildern begeistern, steht dem Erfolg der Website nichts mehr im Weg.

Bordmittel unter Windows oder Mac

Am schnellsten und einfachsten gelingt der Einstieg mit nativen Programmen von Windows und Mac, auch wenn das Leistungsspektrum übersichtlich und alles andere als komfortabel ist. Dennoch: für den Anfang sind Einsteiger damit und mit einem guten Monitor optimal beraten.

Immerhin können so die wirklichen Ansprüche und die eigenen Fähigkeiten sowie Lust zur Bildbearbeitung zunächst auf die Probe gestellt werden, bevor eine stattliche Summe in die Software investiert wird. Freistellen, zuschneiden, rote Augen entfernen, mit Filtern belegen oder Farben intensivieren – wer die ersten Schritte in einer Bildbearbeitungssoftware geht, stellt schnell fest, ob es Spaß bringt oder notwendiges Übel ist. Eines der kostenfreien Programme ist Gimp – die Software ist einen Blick wert und verfügt bereits über eine Reihe von Anwendungen.

Auch PhotoScape X ist für Nutzer beider Computersysteme vorhanden. Windows User können gratis die Software paint.net nutzen, für Mac sind die kostenfreien Programme Darktable und LightZone gute Alternativen. Zu einem günstigen Preis kommt Affinity in die engere Wahl, das Programm überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Retusche

Neben Brillanz und Farbtiefe lassen sich mit Bildbearbeitungsprogrammen auch Retusche und kosmetische Korrekturen vornehmen. Ob das gewollt ist oder abgelehnt wird, polarisiert aktuell die Social Media Szene. Zahlreiche Apps wie Instagram verschönern mit wenigen Klicks die Gesichter, formen die Figur und lassen ganz nebenbei ein paar Pfunde zu viel verschwinden.

Die schöne Welt der Selfies macht auch abhängig und gefährdet nicht nur Teenager mit der Illusion von Schönheit und Perfektion. Wie weit Blogger und Influencer gehen wollen, hängt von den Themen ab. Farbintensivierungen bei Reiseblogs zum Beispiel, wenn nur bei Regenwetter fotografiert werden konnte, der Sonnenuntergang nicht ganz so dramatisch war oder das Grün der Wiese etwas satter wirkt, gelten in moderatem Umfang noch nicht als Manipulation.

Martinhttps://techpill.de
Martin ist leidenschaftlicher Technikfreak und beschäftigt sich am liebsten mit Smartphones und Tablets. Am liebsten berichtet Martin über aktuelle Leaks und News rund um den Smarpthone Bereich.

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