Ein neues Video von PBKreviews zeigt, wie das Galaxy S22+ auseinandergebaut wird. Der gleiche YouTuber hat vor kurzem auch einen Haltbarkeitstest gepostet, der die Kratz- und Brandtests des Smartphones zeigt.
Nachdem die Rückseite von dem Klebstoff befreit wurde, lassen sich der Kamerabuckel und die Linsen zusammen mit der Rückwand herausnehmen.
Nach dem Entfernen von 19 Schrauben sowie der NFC- und der drahtlosen Ladespule können wir uns das Innere des Telefons ansehen. Nachdem die Batteriekabel abgeklemmt wurden, kann die Hauptplatine entfernt und inspiziert werden. Bei den Kameras sind nur die Weitwinkel- und die Telekamera optisch stabilisiert, die Ultraweitwinkelkamera verfügt nicht über diese Funktion.
Die oberen und unteren Lautsprecher werden entfernt und inspiziert. Der YouTuber merkt an, dass die untere Lautsprecherbaugruppe die Komponente des Vibrationsmotors enthält. Um an den haptischen Motor zu gelangen, muss die Lautsprecherbaugruppe auseinandergenommen werden.
Nach dem Entfernen der Tochterplatinen wird der Akku mit Isopropylalkohol entfernt, um den Kleber zu lösen, da es keine Abziehstreifen gibt. Von hier aus sind nun ein paar Hilfsantennen sichtbar. Diese Antennen sind in Smartphone-Modellen eingebaut, die mit mmWave 5G-Signalen kompatibel sind.
Schließlich ist die Demontage des Bildschirms einfacher als bei früheren Samsung Generationen. Nachdem Hitze auf den Rand des Bildschirms aufgebracht wurde, lässt sich das AMOLED-Panel mit einem Kunststoffwerkzeug vom Rahmen lösen. Es gibt kein flexibles Kabel zwischen dem Display und dem Rahmen. Der Anschluss des Displays sitzt direkt auf dem Aufnahmeanschluss, sodass die Verbindung beim Einbau einrasten muss.
Quelle: Youtube
Warum diese Meldung interessant ist
„Video: Samsung Galaxy S22+ zerlegt“ ist vor allem als Signal für eine größere Entwicklung spannend: Hersteller testen neue Funktionen, passen Strategien an oder reagieren auf veränderte Erwartungen der Nutzer.
- Für Nutzer zählt, ob daraus ein praktischer Vorteil im Alltag entsteht.
- Für Käufer ist wichtig, ob die Information bereits bestätigt ist oder nur auf Leaks und frühen Hinweisen basiert.
- Für die Einordnung sollte man spätere Updates, offizielle Aussagen und Marktstarts berücksichtigen.



